Über den INSM-Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender
Mai 17th, 2007 by INSM-Sniper
Der Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender wird von der INSM gerne als Experte für das Gesundheitssystem präsentiert. Wie widerwärtig Neoliberale ticken, kann an seiner Person sehr gut demonstriert werden.
Telepolis: Der Handel mit menschlichen Ersatzteilen:
Natürlich gibt es auch Experten, die offen dafür eintreten, dass auf der Schattenseite geborene Menschen ihre Körperteile weltweit frei handeln sollen. Für diese Art unkontrollierten Raubtierkapitalismus tritt z.B. der Wirtschaftstheoretiker Peter Oberender von der Universität Bayreuth ein. Er plädiert dafür, Nieren bei Internet-Auktionen zu versteigern. Derartige Angebote im Netz hatten in der Vergangenheit zu Strafverfahren geführt.
Deutschlandradio: “Wir brauchen einen regulierten Markt für Organeâ€:
Er verwies dabei auch auf die Lage der potenziellen Verkäufer von Organen: “Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.â€
Ach, so ist das! Anstatt eine vernünftige soziale Grundsicherung für alle Menschen zu gewährleisten, sollen sie also lieber ihre Organe verkaufen. Eine tolle Idee, Herr Prof. Oberender! Ein neoliberaler Menschenfeind erster Klasse, da erübrigt sich echt jeder weitere Kommentar!
Vielleicht sollte Prof. Oberender, der ja nun wirklich schon relativ alt ist, erst einmal seine eigenen Organe spenden. Das geht sogar ganz ohne Organhandel, denn wenn ich solche ekelhaften Ergüsse dieses INSM-Sprachrohrs lese, muss der Hirntod bei diesem akademischen Menschen-Derivat schon lange eingetreten sein.
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